MEET THE ARTIST | Dennis Bebenroth
Traditional & Neo-Traditional

Dennis Bebenroth – Allround-Artist mit 17 Jahren Berufserfahrung!

Dennis hat schon während seines Grafikdesign-Studiums an der Kunsthochschule Braunschweig mit dem Tätowieren angefangen – und seine Leidenschaft für Traditional und Neo-Traditional-Motive mit japanischen Einflüssen entwickelt. Mittlerweile hat er ganze 17 Jahre Tätowiererfahrung und arbeitet als Resident bei Sorry Mom Tattoo in Braunschweig. Im Interview hat er uns mehr die Liebe zu seinem Job erzählt und unter anderem verraten, welches seiner eigenen Tattoos die größte Bedeutung für ihn hat.  

„Das schönste Gefühl ist es, wenn man nach getaner Arbeit gemeinsam mit dem Kunden das Ergebnis im Spiegel betrachtet.“

  • Dennis Bebenroth
Dennis Bebenroth

Was warst du in deinem Leben vor dem Tätowieren und wie bist du zum Tätowieren gekommen?
Ich habe an der Kunsthochschule Braunschweig studiert und schon währenddessen mit dem Tätowieren angefangen.

 

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Mein Style ist Modern-Traditional – ich bin aber eigentlich ein Allrounder.

 

Was ist deine Inspirationsquelle?
Am liebsten der persönliche Austausch mit Kollegen. Wenn das nicht möglich ist, dann Social Media und Bücher.

 

Das emotionalste Tattoo?
Die emotionalsten Motive sind immer Portraits von Verstorbenen.

 

Die dümmste Tattoo-Idee?
Es gibt keine dummen Tattoo-Ideen, es gibt nur schlecht informierte Kunden.

 

Welches Motiv wirst du nie vergessen?
Das erste, das ich selbst gestochen habe: ein kreisrunder Smiley auf meinem Kumpel.

 

Lehnst du Motive ab?
Ja, wenn es technisch nicht umsetzbar ist oder ich das Gefühl habe, dass es für den Kunden nicht das richtige ist.


Welche Körperstelle ist am schwierigsten zu tätowieren?
Durch 17 Jahre Erfahrung kann ich eigentlich jede Körperstelle tätowieren.

 

Dein eigenes Tattoo mit der größten Bedeutung?
Ein Herz mit den Initialen meiner beiden Kinder und meiner Frau – gestochen wurde es vor fünf Jahren von meiner Frau.

 

Gibt es Motive, die du nervig findest?

So richtig nervig finde ich nichts. Allerdings ist der Entstehungsprozess von Portraits sehr aufwendig und teilweise auch anstrengend.

 

Wenn du dich entscheiden müsstest: Wannado oder Kundenwunsch?
Ich freue mich natürlich immer sehr, wenn sich jemand für eins meiner Wannados entscheidet. Ich nehme aber auch genauso gern Kundenaufträge an.

 

Totenkopf oder Schmetterling?
Schmetterling!

 

Wie bist du als Tattoo-Kunde: mutig oder Memme?
Mutig!

 

Was zeichnet deine Lieblingskunden aus?
Meine Lieblingskunden sind die, die sich für meine Wannados entscheiden!

 

Was sagen deine Eltern zu deinem Beruf?

Meine Eltern sind cool damit – sie interessieren sich aber auch nicht großartig dafür.

 

Dein Rat für das erste Tattoo?
Sucht euch ein gutes, seriöses Tattoo-Studio, das euch gut berät.

 

Wurde dein Stil mal geklaut?
Viele ärgern sich darüber, für mich ist das eher ein verstecktes Kompliment.

 

Was würdest du deiner Mutter tätowieren?
Meine Mama interessiert sich nicht wirklich für Tattoos. Ich hab aber schon mal meine Schwiegermutter tätowiert!

 

Wie lang ging deine längste Tattoo Session?
Ich hatte mal einen Kunden aus der Schweiz, der regelmäßig freitags und samstags für Ganztagssessions vorbeikam.

 

Das schönste Gefühl beim Tätowieren?
Ich liebe alles an dem Prozess – von der Entscheidung des Kundens für ein Design über die Platzierung bis hin zum Stechen an sich. Besonders schön ist es, wenn man fertig ist und sich der Kunde das Ergebnis im Spiegel anschaut und zufrieden ist.

 

Was steht demnächst bei dir an?

Wir bringen bei Sorry Mom bald unser eigenes Label mit Shirts raus! Stay tuned …

Kontakt Dennis

@dennisbebenroth
Sorry Mom Tattoo
Güldenstraße 6
38100 Braunschweig
http://www.sorrymomtattoo.de/